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Der Lebenslauf hält 12 Sekunden
Die kürzeste Halbwertszeit hat nicht Plutonium, sondern eine Morgenroutine vor Z...
Deutsches Baurecht als Endgegner
Die Stadt sagt ja. Der Nachbar sagt nein. Beide haben recht. Familie Schmidt hat...
Wie kann man in ein Reihenhaus nochmal 200.000 EUR investieren nur um ein "Sahnehäubchen" draufzupacken?
Littering mit Eigentor
Wer Müll in die Landschaft kickt, verliert manchmal mehrals nur den Anstand. Die...
Dopamin hat einen Haken
Ein Mann, ein Fotoalbum, eine Diagnose. Hochzeit, Urlaub, Weihnachten - Pokerfac...
Hochzeitsnacht mit dem dicken Fisch da stelle ich mir nicht so angenehm vor.
Welchen Fisch ich meine??
Schwerpunkt ist Einstellungssache
Sein Kopf zieht eine gerade Linie durch die Stadt. Der Rest des Körpers erledigt...
Ich wachte auf und spürte Kälte, obwohl ich in meinem Bett lag. Für einen kurzen Moment wollte ich auf meine Uhr schauen, bevor mir klar wurde, dass es schon monatelang keinen Strom mehr gab und der Digitalwecker auf meinem Nachttisch nur noch ein nutzloser Schein von Normalität war.
Von der Wohnungstür kam ein dumpfes Kratzen, das mich aller Wahrscheinlichkeit nach geweckt hatte. Sofort war ich hellwach und mein Herz pochte in meiner Brust - ein Raptoloid. Wie war er unbemerkt an Wilfried vorbeigekommen, der heute Nachtwache hatte? Sicher, Wilfried war nicht mehr der jüngste, hörte schlecht und hatte nur noch 30% Sehfähgkeit. Aber ein Raptoloid war laut und stank stechend.
Während mir diese Gedanken durch den Kopf rasten, tastete ich in der Dunkelheit nach der abgesägten Schrotflinte an der Wand und ergriff sie schließlich. Kaltes Holz, kaltes Metall—die einzigen Gewissheiten, die mir noch gehorchten.
Das Kratzen setzte nun aus. Ein Atemzug lang war Stille, so dicht, dass sie drückte. Plötzlich explodierte die Tür in einem Splitterregen. Während das Holz noch barst traf mich der Gestank wie eine Faust: faulig, metallisch, vermischt mit dem süßlichen Geruch von gammligem Fleisch. Kein Zweifel, ein Raptoloid. Aber Wilfried? Der alte Sack hätte Alarm schlagen müssen.
Hast du in dein Depot gekuckt? Hast du Durchfall, hast du falsches Portfolio.
Halbe-halbe bis zum Staatsbankrott
Janosch beweist: Zwischen dir und der Nulllinie steht nur ein bürokratischer Wal...
Also gut das jemand die Janosh Filme nicht kennt mag noch möglich sein aber man erkennt doch am künsterlischen Stil direkt das das Uralt ist. Das lief bei mir in den 90er Jahren schon im Fernsehen. z.B. Janoschs Traumstunde,1986-1989, 26 Folgen
Das dort CumEx noch nicht bekannt war sollte man selber erkennen.
Manche Wahrheiten tragen Vollbart
Dreieinhalb Jahre Beziehung. Dreieinhalb Jahre Vollbart.Sie fordert Gleichberech...
Kreislaufwirtschaft im Nachtleben
Charlotte Roche, die Frau, die später mit "Feuchtgebiete" ein ganzes Land zum Wü...
alt! das hätte sonst ihr Bungeesprung mit am Rücken befestigtem Seil sein müssen... Das ist DEFINITIV verrückter als Ecstasykotze
Bordservice in Gegenrichtung
Jeden Tag serviert er Kaffee, Saft und ein Lächeln für Menschen, die durch ihn h...
Formvollendung ohne äußere Form
Instagram würde ihn unter “Motivation” posten. Dabei braucht er keine - er hat T...
“Regarde la fin” - Versprochen, geliefert
Der französische Satz “regarde la fin” ist zum universellen Clickbait-Code auf T...
Zu guter letzt noch ein Zitat aus einem Buch, das ich letztes Jahr gelesen habe. Ich denke es passt sehr gut zum Aspekt der partiellen Asozialität.
"For each of us deserve everything, every luxury that was ever piled in the tombs of the dead kings, and each of us deserve nothing, not a mouthful of bread in hunger. Have we not eaten while another starved? Will you punish us for that? Will you reward us for the virtue of starving while others ate? No man earns punishment, no man earns reward. Free your mind of the idea of deserving, the idea of earning, and you will begin to be able to think."
- aus "The Dispossed" von U.K. Le Guin

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Wau! *hicks*