Die Kluft kluftet
Auch wenn selbst der dümmste Bauer immer die dicksten Kartoffeln findet, kommt e...
Daumen hoch @Chill für gesellschaftskritischen Kontent.
"Mehr Rohstoffe stehen uns allerdings durch eine Umverteilung nicht zur Verfügung."
--> Guter Punkt. Ein gerechteres Wirtschaftssytem bedeutet demnach, nicht MEHR Konsum, sondern lediglich dass die Nutzung der Rohstoffe gemäß dem Leistungsprinzip gerechter verteilt ist. Es ist plausibel, dass Dienstleistungen in der Qualität steigen, wenn Leistung entsprechend besser vergütet wird. Dass Rohstoffe effizienter verwertet werden ist sogar zwingend, wenn die insgesamt vefügbaren Rohstoffe beschränkt sind, aber der Wohlstand steigt.
Obiges gilt jedoch leider nur bei weltweiter Betrachtung bei gleichzeitigem nachhaltigem Wirtschaften. Ansonsten wird mittelfristig Rohstoffabbau mit der Nachfrage steigen...bis der Raubbau sehr teuer wird und dann ähmm ... hoffentlich effiziente Recyclingverfahren für den ganzen Elektroschrott entwickelt werden ;-).
Die soziale Marktwirtschaft und Leistungsgesellschaft hat Deutschland wirtschaftlich stark und politische stabil gemacht.
Der Trickle-down-Effkt ist wissenschaftlich schon vielfach widerlegt [1] [2]. Obiges Video ist ein Beweis dafür, dass der Wohlstand außerdem immer ungleicher verteilt ist. Und zwar sicher nicht, weil reiche Menschen doppelt so fleißig arbeiten als in den 90ger Jahren ;-). Sondern offensichtlich weil Reichtum sich in diesem Wirtschaftssytem schneller akkumuliert als Menschen durch ihre Arbeitkraft ausgleichen können [3].Trotzdem ist der Spitzensteuersatz seit 1989 um über 14% gefallen [4]. Überleg dir mal, wer die Verantwortung für diese Situation trägt...und ob du da nicht vielleicht an deinem Feindbild schrauben solltest?
[1] Trickle-down-Ökonomie – Wikipedia
[2] Studie widerlegt Trickle-Down-Effekt
[3] Thomas Pikettys Kapital
[4] Spitzensteuersatz in Deutschland - ab wann gilt er? - smartsteuer
"Kann man nicht ganz vergleichen weil es um Prozente geht..."
--> Ja, außerdem ist in deiner verlinkten Grafik die Top 1% dargestellt anstelle der Top 0,1% wie im Video.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Klare Ansage
Das Verhältnis zwischen Mechanikern und Werkstattkunden ist seit jeh her von unz...
Mit Sicherheit.
Das Ende ist nah
Es scheint, als ob Selbstaufopferung auf dem Altar der Prinzipientreue die neue ...
Online Gewaltfantasien vorschub leisten? Nein, danke.
Hoffentlich liest du über dich auch mal so beschissene Kommentare, nachdem du in der realen Welt auf dein Recht bestanden hast.
Schule des Lebens
Heute auf dem Stundenplan: Partylogie. Nach Schlafologie das zweit beliebteste F...
"Manfred Paulus, Kriminalhauptkommissar a. D [...] habe in seiner ganzen beruflichen Laufbahn keine einzige Frau kennengelernt, von der er den Eindruck hatte, dass sie sich aus Überzeugung gerne freiwilllig prostituiere."
--> Womit sich die die Frage stellt, wie viele Prostituierte er in seiner beruflichen Laufbahn "kennenlernen" durfte und inwiefern ihn diess "kennenlernen" zu einer fundierten Einschötzung befähigt.
Jedenfalls schätzt eine ähnlich kompetente Person, welche der Hauptkommisat offenbar nicht kennengelernt hat, den Anteil an Zwangsprostituierten auf lediglich "15 bis 20 Prozent".
Auf den Einwand, dass andere Schötzungen von über 50% ausgingen erwiedert diese Prostituierte: "Das sehe ich anders. Diese Leute scheinen nur nach einer Gelegenheit zu suchen, Sexarbeit zu verbieten"
--> Was lernen wir daraus? Keine Ahnung, ... Vor allem wohl, dass eine Meinung selten objektiv ist.
[1] Süddeutsche Zeitung
"..., dass Prostituierte in Deutschland durchschnittlich nur 40 Jahre [2] und weltweit sogar im Schnitt nur 33 Jahre alt werden"
--> Wer weiß, an einer Überdosis oder Gewalt ist schnell gestorben. Dennoch ist Misstrauen angebracht. Das Thema ist ideologisch aufgeladen und "CAP" ist genau wie "Sisters" eine Organisation mit einem sehr klaren, Interesse an derart schockierenden Zahlen. Eine Googlesuche ergab haufenweise Treffer mit obiger Behauptung. Doch Keiner der vermeintlichen Spezialisten hat die Studie namentlich zitiert oder verlinkt. Natürlich gibt es seriöse Studien, welche eine vielfach höhere Sterblichkeit von praktizierenden Prositituierten belegen [1]. Was es aber zum selben Thema ebenfalls gibt, sind Behauptungen, welche womöglich schlicht erfunden sind [2].
[1] Mortality in a Long-term Open Cohort of Prostitute Women | American Journal of Epidemiology | Oxford Academic
[2] PolitiFact | Does entering prostitution mean you have seven years to live?

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"Der BRD ging es gut, damit man es denen im Osten mal so richtig zeigen konnte."
--> Das spielt sicher auch eine Rolle. Doch laut Wikipedia hat der Marshallplan hat "das Wirtschaftswunder in Deutschland erleichtert und möglicherweise phasenweise etwas beschleunigt, aber keineswegs allein verursacht". Insofern ist das eine steile These.
"Ein Geheimnis der sozialen Marktwirtschaft war die "Deutschland AG"."
--> Darüber habe ich auch die Schnelle nicht viel gefunden. Du selbst führst Vor- aber auch Nachteile an. Ich bin skeptisch. Die Wirtschaftskurve liefert allenfalls einen schwachen Indiz [1].
Wenn du dich für diese Behauptung auf Belege, kompetente Autoritäten oder ähnliches stützen kannst hast du die Chance mich zu überzeugen.
"Nie wurde eine Gebühr, oder eine Steuer rückgängig gemacht"
--> Jo, dafür liest aber immer mal wieder über Steuererleichterungen. Das ist doch ziemlich ähnlich.
"...außer der Steuerlast für die Reichen)."
--> ;-))
[1] gabi.stock3.com...fe/4/df9e57fb5e95f8c6.png