Ich vermute, dass es sich dabei um ein Blitzknallpulver (BKS) handelt, also irgend eine Mischung auf Basis von Kaliumchlorat, Aluminiumpulver und möglicherweise roten Phosphor. Das Zeug ist demnach noch kein Sprengstoff sondern ein Explosivstoff der meiner Schätzung nach hier mit ca 800 m/s deflagriert. Wenn er das Zeug jetzt noch verdämmt (in einen geschlossenen Behälter z.B. aus Stahl gefüllt) hätte, wäre bei der Menge der Abstand, aus dem gefilmt wurde, sehr ungesund. Der Umgang mit diesen Materialien ist EXTREM gefährlich, da sie chemisch instabil sind und auch bei Erschütterungen hochgehen können. Ich selbst habe (vor 20 Jahren) solche Dinger gebaut und auch mit rotem Phosphor gearbeitet. Dabei ist mir einmal, ohne dass ich es bemerkt habe, ein wenig Phosphorstaub an die Zündschnur gekommen. Beim Zünden brannte die Schnur schlagartig vollständig ab und die Bombe zündete, ohne dass ich mich entfernen konnte – Ein Wunder, dass ich das überlebt habe...
Kräne sind überbewertet
So löst man im Handumdrehen das Paradoxon von harter Arbeit vs Spaß bei der Arbe...
Naja 5 kg reichen auch bei großer Reibung nicht. Nehmen wir an, der Reibwert ist µ=1 (und die Umschlingung 180°) - sebst dann würde er mit über 40 km/h unten bei 5kg im Eimer aufklatschen weil sich keine vernünftige Trummkraft einstellt. Aber Du hast natürlich recht, für eine genaue Berechnung muss die Reibung immer mit rein. Da aber im Video sein Ziel ist, Lasten möglichst effektiv zu heben, denke ich, dass die Reibung da oben eher gering sein wird.
Die Berechnung ist relativ simpel: Das Verhältnis von Eimergewicht zum Körpergewicht entspricht dem Faktor der Erdbeschleunigung. Nehmen wir an, der Junge wiegt 50 kg und der Eimer 40 kg, dann fällt er mit 20% Erdbeschleunigung (0,2 g = 1,96 m/s²). Springt er etwa aus 10 m Höhe, kommt er dann mit knapp 22,5 km/h unten an. Wenn aber der Eimer zu leicht ist, wird er zu schnell und das ganze sehr gefährlich. Würde der Eimer zum Beispiel nur 15 kg wiegen, kämme nach der Rechnung schon mit etwas über 42 km/h unten an und würde sich schwer verletzen.
Landungsversuch am Wellington Airport
Das Wetter auf der Insel sah nicht wirklich einladend aus. Nach kurzer Befragung...
Wie im wahren Leben: Wenn man einen Anflug von Zweifeln hat, muss man durchstarten!
Mysteriöse Statue
Die 4000 Jahre alte Statue der ägyptischen Gottheit der Unterwelt "Osiris" in ei...
Richtig, meine Vermutung ist, dass die Unterseite der Statue nicht plan ist oder Sand oder Staub dazwischen liegt und die Statue nur auf wenigen Punkten aufliegt, so dass die Drehung möglich ist (sonst würde die große Platte zu großen Gegenmonenten führen). Die Reibung scheint bei den anderen Statuen größer zu sein.
Sorry, double post! Mein Browser spitt und hat das nicht geupdatet. wenn möglich bitte löschen!
Erklärungsversuch: Der Schwerpunkt der Staue ist Außermittig auf der Grundplatte. Die Statue steht auf einer schwingend aufgehängten und leicht zum Zuschauerraum geneigten Boden. Durch die Impulse beim Auftreten der vorbeigehenden Besucher entstehen Körperschallwellen, die den Boden unter der Statue kurzzeitig zum Schwingen anregen. Durch die Schwingungen bricht vorrübergehend die Haftreibung unter der Statue – Sie „wandert“. Aufgrund des zu Beginn oberhalb liegenden außermittigen Schwerpunktes wirkt ein Moment, dass die Statue vor dem weiteren hinabrutschen dreht.
Erklärungsversuch: Der Schwerpunkt der Staue ist außermittig auf der Grundplatte. Die Statue steht auf einer schwingend aufgehängten und leicht zum Zuschauerraum geneigten Boden. Durch die Impulse beim Auftreten der vorbeigehenden Besucher entstehen Körperschallwellen, die den Boden unter der Statue kurzzeitig zum Schwingen anregen. Durch die Schwingungen bricht vorrübergehend die Haftreibung unter der Statue – Sie „wandert“. Aufgrund des zu Beginn oberhalb liegenden außermittigen Schwerpunktes wirkt ein Moment, dass die Statue vor dem weiteren hinabrutschen dreht.
Die Kugel-Kaskade
8000 Metallkügelchen an einer Kette nehmen ihren Lauf.
Einfache Erklärung: Die Schwerkraft zieht die über dem Rand hängenden Kugeln nach unten, wodurch die nächsten Kugeln der Kette, die sich noch im Glas befinden, mitgerissen werden. Er wird dabei das Heber-Prinzip genutzt: Heber – Wikipedia(Ger%C3%A4t), nur das keine Flüssigkeit in einem Rohr, sondern eine Kette „fließt“. Dieser schöne Bogen stellt sich aufgrund von Trägheitseffekten ein, weil die mitgerissenen Kugeln zunächst nach oben beschleunigt werden.

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PS: Hier noch ein Auszug aus dem Sprengstoffgesetz (SprengG) § 40: Wer ohne die erforderliche Erlaubnis 1. entgegen § 7 Abs. 1 Nr. 1 mit explosionsgefährlichen Stoffen umgeht, 2. entgegen § 7 Abs. 1 Nr. 2 den Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen betreibt oder 3. entgegen § 27 Abs. 1 explosionsgefährliche Stoffe erwirbt oder mit diesen Stoffen umgeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.