Laut gedacht
Das Förderband wirft, die Säcke fliegen, der Mann geht spazieren. ChillFact: In der professionellen Logistik kostet die "letzte Meile" - der Weg vom Förderband zum Lagerplatz - bis zu 40% der gesamten Transportkosten. Die Lösung in diesem Video spart diese 40% komplett ein. Die Qualitätskontrolle vermutlich auch. Zeitmaschine: Das erste industrielle Förderband wurde 1901 von der schwedischen Sandvik AB für den Bergbau entwickelt. Die Idee war, schwere Güter effizient zu transportieren. Dass die Güter am Ende einfach runterfallen, war kein Feature. Hier schon.
vor 5 Tagen
vor 5 Tagen
Bewerten, Faven und mehr
Bewertung wurde übermittelt
Du kannst leider nicht mehr als einmal bewerten!


Switch to english language
Kommentar schreiben
hahha könnte ich stundenlang zuschauen hat was yoga artiges xDD entspannung pur
Eine Zahnpastafabrik hatte ein Problem: Manchmal wurden leere Kartons ohne Tube ausgeliefert.
Dies beeinträchtigte das Qualitätsimage bei Käufern und Händlern. Da dem CEO die Bedeutung dieser Beziehungen wichtig war, versammelte er seine Führungskräfte.
Sie beschlossen, ein externes Ingenieurbüro mit der Lösung des Problems zu beauftragen. Das Projekt verlief nach dem üblichen Verfahren: Ein Projektleiter wurde ernannt, ein Budget zugewiesen, eine Ausschreibung durchgeführt und externe Dienstleister ausgewählt.
Sechs Monate (und 8 Millionen Dollar) später präsentierten das Projektteam eine hervorragende Lösung – pünktlich, im Budgetrahmen und in hoher Qualität. Das Problem war nun durch den Einsatz einer hochpräzisen Waage gelöst, die einen Alarm auslöste und blinkte, sobald ein Zahnpastakarton zu wenig wog.
Die Produktionslinie wurde dann angehalten, ein Mitarbeiter entfernte den defekten Karton und startete die Linie per Knopfdruck neu. Dank des neuen Überwachungsprozesses wurden keine leeren Kartons mehr ausgeliefert. Da keine Kundenbeschwerden mehr eingingen, war der CEO der Meinung, die 8 Millionen Dollar seien gut investiert gewesen.
Er überprüfte daraufhin den Bericht zur Produktionslinie und stellte fest, dass die Anzahl der von der Waage in der ersten Woche erfassten leeren Kartons den Prognosen entsprach. In den folgenden drei Wochen wurden jedoch null Kartons erfasst!
Die geschätzte Rate hätte mindestens ein Dutzend Kartons pro Tag betragen sollen. Er ließ die Techniker die Anlage überprüfen, die die Richtigkeit des Berichts bestätigten.
Verwirrt fuhr der CEO ins Werk, besichtigte den Teil der Produktionslinie, an dem die Präzisionswaage installiert war, und sah direkt vor der neuen, 8 Millionen Dollar teuren Anlage einen rostigen, alten Tischventilator, der die leeren Kartons vom Förderband in einen Behälter blies.
Irritiert fragte er den Schichtleiter, was es damit auf sich habe.
„Ach, das“, antwortete der Schichtleiter, „der Azubi aus der Instandhaltung, hat ihn da hingestellt, weil er es satt hatte, jedes Mal rüberzulaufen, wenn die Glocke läutete!“
Schöne Geschichte mit viel Wahrheit dran.
Ich bin ja allgemein sehr tolerant, aber wenn ich eine Berufsgruppe nicht abkann, dann sind das Berater:innen.
Wir haben die aktuell welche von McKinsey im Unternehmen. Die haben immer "kluge" Sprüche und Tipps auf Lager, durch die verdiente Leute rausfliegen und zwei Jahre später werden sie dann doch wieder eingestellt, weil es so nicht mehr funktioniert.
"dirty business" schon gekuckt? ...ich fand die Szene wo sie erklären dass das Finanzunternehmen alle Grundstücke an eine Tochterfirma verkauft um den Quartalsgewinn hochzutreiben ziemlich lustig. Die Grundstücke mussten sie dann von der Firma zurück mieten.
Unternehmensberater sind wie die Eunuchen: Sie wissen wie's geht
~Volker Pispers
Alte weiße Säcke, die der Schwerkraft anheim fallen. Liest sich wie ein COZ-Usertreffen.
Von mir gibts ein sehr geil!
Hier endlich die fallenden Reissäcke zur Neujahrsansprache des Bundeskanzlers.
ROLF!
kommt gleich! der muss noch kurz das Förderban einparken
Dein Kommentar wartet deswegen jetzt auf Begutachtung. Falls alles in Ordnung sein sollte, wird er natürlich freigeschaltet.
Deswegen kann ich diesen geänderten Kommentar nicht entgegennehmen.