Laut gedacht
Jahrzehntelang lieferte das Pekinger Stahlwerk Shougang das Roheisen für Chinas Aufstieg. Heute kühlen die Türme nicht mehr ab, sondern dienen als Kulisse für eine Glut aus Licht.
vor 1 Monat
vor 1 Monat
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Bin ich der einzige der auf ne Sprengung gewartet hat?
nöp
Ich habe zuerst gedacht, die hätte es für eine Sprengung entsprechend vorbereitet. Zum Schluss hätte ich erwartet, wie die Türme dann zusammenfallen, nachdem die digitale Projektion endet. Doch nichts von dem passierte.
Bei mir zuhause dagegen , ereignete sich eine kleine Überraschung. Während das Video lief, tastete meine Schildkröte, mit ihrer halbseitig gelähmten Zunge den Kehlkopf von meiner Tante ab. Sie züngelte sich hoch zum Übergang des Halses. Leicht am Übergang zum Kiefer drehte sie sich mit ihren süßen Stammfüßchen. Sie war hungrig und es gewohnt zum einseitigen Spaß meiner Tante mit dem Mund gefüttert zu werden. Albern stopfte sich meine Tante manchmal Salatblätter zwischen die Backen und lies sich geduldig alles wegfuttern.
Diesmal war es aber anders. Sie war zur Strafe seit Tagen nicht mehr gefüttert worden. Als die Schildkröte vor einigen Tagen im Schwimmteich des Terrariums die Runden zog, war meine Tante damit beschäftigt, die Hauswände mit pissgelber Farbe zu streichen. Der Pinsel fiel ihr aus der Hand, aber ohne das es einen Aufschlag des Pinsels gegeben hatte, war es ihr einfach nicht möglich den Pinsel zu finden. Später stellte sich heraus, dass die Schildkröte den Pinsel gegessen haben musste. Die Kaka war voller Pinselhaare und es roch, warum auch immer nach Ammoniak, wenn die frische Kackwurst (Kaka) aus dem Analloch der Schildkröte gepresst wurde. Nur kurz , dann verflüchtigte sich der Geruch, genauso schnell wieder , wie er gekommen war.
Jedenfalls war die Schildkröte seitdem sehr hungrig. Mag hart sein, aber meine Tante bestand darauf. Als die beiden auf dem Sofa bequem lagen und sie über ihren Hals lief, sah ich dabei gebahnt zu. Ich konnte live miterleben, wie das Viech plötzlich zubiss und den Adamsapfel brutal anfing aufzubrechen. Es schnalzte und ein peitschendes Ploppen ertönte. Meine Tante schrie wie eine geschändete Hündin. Sie winselte und weinte jämmerlich. Dann riss sie sich die Schildkröte von ihrem Hals. Ein blutiger Faden flog über meinen Kopf. Ich duckte mich und grinste dabei, denn dass ich so flink habe ausweichen können überraschte auch meine Tante. Anerkennend konnte ich in dem Wahn ihren Blick wahrnehmen.
Wir nähten den kleinen Kiefer der Schildkröte wieder an. Auch meine Tante wurde von mir verarztet. Gott sei Dank habe ich eine Ausbildung als Ersthelfer absolviert.
auch
*Peng!*
Soll ick jetz den Knaller zünden?
was das wieder gekostet hat
Ich feierte diesen fürstlichen Moment!
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