Laut gedacht
In der Gobi gehört dieser Brauch zum Handwerk wie das Melken. Die Stute stößt den Nachzügler ab, also tritt die Familie an. Bei uns gäbe es jetzt Milchpulver, eine Flasche und einen Anruf beim Tierarzt. Hier gibt es einen Seidenmantel, eine Hand an der Flanke und einen Gesang, der aus einer einzigen Silbe besteht, immer wieder. Die Familie sitzt dabei im Sand und niemand drängelt. Therapie dauert, auch bei Kamelen. Die Hochschule für Fernsehen und Film in München hat viele Abschlussfilme gesehen, die außerhalb der Prüfungskommission kaum jemand kennt. Einer davon landete bei den Oscars auf der Nominierungsliste. Byambasuren Davaa, 1971 in Ulan Bator geboren, studierte seit 2000 in München und drehte ihn zusammen mit dem Italiener Luigi Falorni in der Wüste Gobi. Premiere war am 29. Juni 2003 beim Filmfest München, danach kam der Europäische Filmpreis für den besten Dokumentarfilm. Die Note dürfte gestimmt haben.
vor 4 Minuten
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FÜRST! ich sags euch! nobody canna beat it xDDD das kamel is wunderschön.
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