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Echt gute Idee. Aber ich hätte da noch bessere Ideen, was die Girls machen könnten, für einen Clickbaitoverflow.
Es geht um den Service, sich noch mit 45 Jahren zu genieren. Und sie nehmen Karte.
Leicht ausgegrenzt
Diese freche Vernachlässigung kann schnell schlimme Folgen haben, wenn die Mieze...
Du macht die Empfindungsfähigkeit und Wahrnehmung des Gegenübers zum Maßstab moralischen Handelns. Damit argumentierst du Utilitaristisch [1].
Deine Argumentation legt außerdem nahe, dass du Menschen und Tiere prinzipiell als gleichwertig betrachtest. Radikal formuliert: "Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Mensch" [2]
Das ist nur Konsequent, denn wenn der Wert eines Lebewesen einzig von der Empfindungsfähigkeit abhängt, dann ist nicht einfach zu rechtfertigen, warum man dreijährigen Menschen andere Rechte einräumt als Katzen und Hunden oder Schweinen, welche eine ähnliche Verhaltenskomplexität aufweisen.
Klar, dass eine sozialverträgliche Ethik erfordert die Tierrechte den Menschenrechten anzugleichen und nciht etwa umgekehrt.
Ich mag den Utilitarismus. Dieser radikale Ansatz ist klar und schön. Es handelt absolut objektive Basis zur Verhaltensbewertung. Und in Sachen Tierrechten ist man damit auf der sicheren Seite. Allerdings kommt man durch diese Betrachtungsweise leicht in Konflikt mit der allgemeingültigkeit der Menschenrechte. Denn es gibt menschliches Leben, welches niemals die Leidensfähigkeit einer Katze erreichen wird [3].
In diesem Fall fallen mir drei utilitaristische Argumente ein:
1. Man könnte immerhin argumentieren, dass das menschliche Kleinkind wachsen wird und die Erlebnisse des Kindes Einfluss auf die gesamte zukunftige Leben nehmen kann.
2. Ich halte es für ein dreijähriges Kind, dessen stimmung wahnsinnig oft zwischen Fröhlichkeit, tiefer Trauer, Wut oder auch ausgelassener Glücksseligkeit schwankt...und das zahllosen Gelegenheiten lautstark äußert als einigermaßen zumutbar für wenige Sekunden ein wenig induzierten Eifersuchtsbedingten seelenschmerz zu empfinden solange das Gesamtpaket an Zuneigung stimmt. Und daher denke es es ist okay, sich ausnahmsweise über den Ausdruck des Kindes zu amüsieren, solange es der normzustand ist, dass man das Kind gut beschützt und behütet und achtet und sein möglichstes tut um ihm einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Aus meiner Sicht kommt es da auf die Gesamtbilanz an. So wie man einem klimabewussten Menschen auch nicht die einzelne klimaschädigende Autofahrt zum Vorwurf machen sollte, sondern eher die Gesamtbilanz (ökologische Fußabdruck) hinzuzuziehen ist.
3. Zweiffellos ist es der Katze weniger empfindlich gegenüber der Tatsache Objekt menschlicher Belustigung zu sein und ich sehe auch nicht, dass eine Katze Rechte am eigenen Bild zugestanden werden sollten.
Das vierte für mich wichtigste Argument ist nicht besonders gut verträglich mit utilitaristischer Betrachtung... und überhaupt nicht Produkt irgendeiner übergeordneten Moral sondern einfach nur resultat ganz egoistischer Abwägungen:
3. Ein Menschen nehme ich als mir ähnlich wahr. Ich empfinde Empathie. Einen unterschied zwischen Mensch und Tier mache ich, weil ich es so möchte. Ganz unabhängig von allen übergeordneten Wertesystemen. Ich denke es ist so in mir angelegt.
So das hat spass gemacht. Vielen Dank für deinen Denkanstoß. Ich finde das Video trotzdem lustig und fühle mich okay damit. Liebe Grüße und einen sonnigen Tag wünscht
Umbrella
[1] Zitat der Gründerin der Tierrechtsorganisation PETA, Ingrid Newkirk
[2] Utilitarismus – Wikipedia
[3] Der (Präferenz-)Utilitarismus Peter Singers | Bioethik | bpb.de (Sehr umfangreiche Utilitarimuskritik)

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