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Origami für die Konsumgesellschaft
Jahrhundertealte Falttechnik, perfektioniert für den Moment zwischen Kasse und A...
hmm. nicht gerade papiersparend aber man braucht nur einen klebestreifen ...
Das ist ja sehr elegant und geschickt, aber: Einen Quader einzupacken ist jetzt eher das einfachste Niveau. Erst beispielsweise bei so einem großen Rummelteddybären trennt sich wahrlich die Spreu vom Weizen.
Solche Menschen werden oft im Krankenhaus nackt an das Internet angeschlossen. Alkoholisierte Pfleger stoßen mit ihren ekelhaften Wichsgriffeln die Patienten vom Tisch und lassen ihren ganzen Dreck am Ende des Kittels. Vollgeschmiert mit übel riechenden fettigen Haaren. Ekehaft stinkender Morast wird von einem sanftmütigen Mönchen^Innen abgewogen. „Hmmmm, 70 Gramm Hasenbraten ist viel zu wenig! Ist das da oben Katzenaids?“.
Sie Seele verdorben, schmerzhaft angefickt durch fette abgehalfterte Gestallten wird reihum in ein goldenes Gefäß geschüttet. „Darf ich sie anfassen?“ fragt mich der dumme Pfleger und greift mir mit einer Zwicktechnick, wie ich sie noch nicht erlebt habe in den Penis (Vorhaut hängt tiefer als der Kittel!).
Alle haben einen kleinen Kopf und die Arme sind viel zu weit an der Seite am Körper. Sind die überhaupt echt , fragte ich mich. „Sind die überhaupt echt“ rief ich und das gesamte Zimmer hob ab und flog durch das Weltall. Bis an das Ende unser Galaxie. Alles roch nach Hundescheiße und einer der Pfleger goß Blut aus einem Kelch über den Körper einer gebärenden werdenden Mutter. Sie schreit und lacht gleichzeitig.
Erneut, eine wahnsinnige Explosion. Raum und Zeit verschmelzen, Materie verschwindet. Das Universum ist tot.
Habt beide Recht.
Es stimmt Jungs und Mädchen sind unterschiedlich, spielen unterschiedlich. Jungs haben schlechtere Schulnoten ...das ist statistische Warheit. Geschlechterstereotypen sind die Manifestation statistisch bedingter Erwartungshaltung.
So weit richtig.
Als solche wirken sie normierend. Manche Jungs haben schlechtere Schulnoten, weil man an sie andere Ansprüche stellt. Manche Mädchen sind schlechter in Mathe, weil die Eltern und Lehrer anders mit ihnen umgehen. Auch das ist ein Fakt.
Viele Menschen fallen aus der Statistik und die normierende Kraft verhindert dass sie ihr volles Potential entfalten. Man muss Geschlechterstereotype nicht bis zur Überzeichnung zelebrieren.
Wo sich echte Bürgernähe widerspiegelt
Man betritt Dönerladen, Kameras im Schlepptau, um Politik das Geschäft der Proje...
Lieber Matziking,
ich verstehe aus eigener Erfahrung gut, was du meinst, aber ein bisschen idealisierst du da vielleicht „jene Kultur“ als etwas Einheitliches; auch dort gibt es sicherlich hochreflektierte Menschen, innere Konflikte und viel Unsichtbares hinter der Herzlichkeit.
Enge Gemeinschaft kann sehr tragend sein, wird aber schnell auch begrenzend, wenn man nicht in die Norm passt (z. B. als Frau, queer oder sehr eigenständig denkend).
Ich habe mich auch jahrelang selbst mir eigentlich nahestenden Menschen zu einem guten Grad fremd gefühlt. Ein Stück weit konnte ich aber in einem langen und teilweise schmerzhaften Prozess lernen, dass Nähe nicht nur durch gleiche Weltsichten entsteht kann, sondern auch dadurch, dass man Unterschiede aushält, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Vielleicht geht es gar nicht so sehr darum, weniger zu analysieren, sondern vielmehr zu lernen, Analyse und Verbundenheit nicht gegeneinander auszuspielen. Mir selbst hat Meditation (Mindfulness & Soto Zen) sehr bei dem Lernprozess geholfen. Vorher trug ich z.B. eine große Wut in mir aufgrund der vermeintlichen Gleichgültigkeit meiner Mitmenschen gegenüber der Klimakrise und anderen sozialen Ungerechtigkeiten.
Aber jeder muss da vermutlich seinen eigenen Weg finden.
Was denkst du, Matziking? Was denkt ihr, liebe Mitchillende?
Schön geschrieben . Viel Wahrheit und Korrektheit y isso. Problematik ist, dass gesellschaftlich es sich so entwickeln muss. Je höher gebildet, desto weniger Abhängigkeit entsteht. Das führt zur Entfremdung und zur Isolation.
Neben natürlich vielen anderen Aspekten/Baustellen dies das .
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