Laut gedacht
Drei Wörter gegen vier Stunden Ozean. Austin Appelbee, 13, macht aus einem Mantra eine Schwimmtechnik und aus einer Kinderlokomotive ein Überlebensprogramm. Kajak absaufen lassen. Schwimmweste abgeworfen. Am Strand kollabiert, aufgestanden, zwei Kilometer gesprintet. Kein Weinen, kein Drama. Hubschrauber bestellen, Familie retten, fertig. Er ist 13. Manche Erwachsene scheitern am Anruf beim Kundenservice.
vor 20 Tagen
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Gut, dass er Hilfe geholt hat und lieber auf die Option aus der Luft favorisierte: Rettungsschwimmer @ Virginia Beach (01.07.2013)
Was ein Sahnestück :D
Pah! Ich wurde damals noch ins KALTE Wasser geworfen, von Mama. Diese verweichlichte Gen (AU)Z macht nen riesen Aufriss, wenn Mama sie mal ein paar Tausend Meter durch Badewannenwasser schwimmen lässt.
(Ich heul hier Rotz und Wasser, aber zum Glück reden wir hier ja nicht über Gefühle, sondern machen dumme Sprüche)
Reiß dich mal zusammen. Auch Gefühle in einer Klammer, sind Gefühle.
Crazy. Ich hätte ja einfach ne Beschwerde abgegeben und die Zuständigkeit zunächst in Frage gestellt. Aber der Junge muss sich ja irgendwie profilieren!
Ey Beschimpfungsperson! Wer trägt hier die Verantwortung für nachvollziehbare aber am Ende fahrlässige Risikoabwägungen der Badegäste? ... mhm... aha.... ach... ja.... jeder für seine eigenen Entscheidungen?! und was ist mit meinen Entscheidungen?... aha ... auch ich? ... ja, nee... dann verpiss dich doch du HuSo. Ich nehme diese Verantwortung nicht an! Schüssn
Klingt ganz schön garstig und einer rollierenden Katze nicht wohlwollend. Gestern war eine Frau bei uns im Hausflur (Bürgergeldoptik) . Sie peitschte mit einer langen Liane gegen die Wand. Als ihr dickes Haar sich im Aufzug verhakte wurde sie mit veganen Katzen gefüttert! Zufall. ?
anders lernt man es nicht
Genau, wir mussten damals sogar 8km schwimmen. Und haben wir uns beschwert? Nein. Gab es deswegen internationale Fernsehpräsenz? Nein. Also nicht dass ich wüsste, ich war ja danach 4 Jahre im Waisenhaus.
Hatte einen guten Trainer: Schwimmlehrer des Jahres (13.06.2021)
Hintergrund: die Familie (Mutter und drei Kinder (13,12,8)) war am Strand Kajak fahren als die Kinder etwas zu weit raus sind. Von da kamen sie gegen Wind und Wellen nicht mehr an, bis die Mutter entschieden hat, dass der älteste es alleine versuchen soll, um Hilfe zu holen.
Quelle: Austin Appelbee: Australia boy, 13, describes swim to save family
Sehr informativ. Die Mutter hat hoffentlich etwas für die Zukunft gelernt. Folgendes schreibe ich mir hinter die Ohren:
1. Gefahren vor Ausflügen in unbekanntes Terrain abklären. Verfügbare Fähigkeiten und Kompetenz konservativ einschätzen
2. Im Zweifel eine unbeteiligte Person über den Plan informieren und/oder Smartphone/Notruf mitnehmen)
3. Ansonsten ist die einzige Chance den physisch stärksten und gleichzeitig entbehrlichen loszuschicken. Das war sicher keine leichte Entscheidung aber die Richtige.
4. Wenn alle Hoffnung auf einer Person liegt, dann diese mit bester Ausrüstung und Reserven losschicken (Hier: Kajak auf Schäden untersuchen und falls möglich Ersatzpaddel mitgeben)
Zu die Mutter hat hoffentlich etwas gelernt --> sicherlich.
Die Wetterbedingungen haben sich allerdings wohl auch in kurzer Zeit stark geändert und auch mit guten Kayaks kommt man kaum gegen starken Wind an. Vielleicht hat sie aber auch grobe Fehler gemacht. Die Polizei hat sich zu den Details nicht geäußert, Zum Doppelgenerations-Darwin-Award ist es glücklicherweise nicht gekommen.
Zu 2. Nicht nur einer Person bescheid sagen, sondern auch, um wie viel Uhr man sich spätestens meldet. Sonst bringt es auch nicht so viel.
Smartphone auf jeden Fall mitnehmen. In Australien hat man nur oft selbst an Land schon keinen Empfang. Der Junge musste nach den 4 km schwimmen noch 2 km zum nächsten Telefon rennen. Mit modernen iPhones kann man jederzeit über Satellit notrufe absetzen. Bin kein Fan von US/CN Technologie, aber bin froh, dass ich das habe.
Zu 3. "Entbehrlichsten" finde ich an der Stelle unpassend. Das wirkt so, als ob die Mutter ihn am ehesten bereit wäre zu verlieren. Er wird einfach der beste Schwimmer gewesen sein und wir wissen nicht in welchem körperlichen und emotionalen Zustand die kleinen Geschwister waren.
In jedem Fall ist er ein Held. God bless Australia!
zu 1. Ja, es ist nicht klar, ob sie womöglich an die Empfehlungen vor Ort gehalten hat. Wenn diese Methode 100% funktionierte, dann bräuchte es kein 2. und 3.
zu 2. Ist logisch.
zu 3. "Entbehrlichsten" finde ich an der Stelle unpassend."
--> Trifft es aber:
Stell dir mal vor, die Mutter wäre losgeschwommen und hätte den Großen auf seine kleine Geschwister aufpassen lassen. Ob er mental in der Lage gewesen wäre seinen Geschwistern über Stunden hinweg Durchhaltefähgigkeit und Hoffnung zu spenden und zwar bis in die Nacht hinein... das bezweifle ich. Insofern war er im Vergleich zur Mutter für seine Geschwister "entbehrlich". So hatte ich das gemeint.
Das entbehrlich so wie du es meinst meine ich ja auch :) Dann haben wir, wie fast immer, nichts auszudiskutieren.
Es wünscht einen schönen Start in die dollen Tage,
Ergenzt_Toiletane
0. nie mehr Kinder als Erwachsene! Wenn es keine Rettungskräfte gibt, dann nur in der Nähe anderer Menschen. Nicht da wo man ne Stunde abtreiben kann ohne dass es jemand sieht (meine Fresse!!) 3 Kinder kann man nicht alleine im Wasser beaufsichtigen. Da geht man an den überfüllten Touri Badestrand. ...und sie hat nicht nur 3 Kinder, sondern 3 Kinder mit irgendwelchen Wasserfahrzeugen. ...und behaupten "die Kinder" seien zu weit raus. Ein Wunder dass die nicht in 3 verschiedene Richtungen getrieben sind. Mit nur einer Aufsichtsperson. Ich würde sie gerne zwei Tage ohrfeigen für die Aktion. Oder 48 Tage eine Stunde jeden Tag. naja, sagen wir 182 Tage für eine viertelstunde täglich.
Bis auf die Ohrfeigen sind das gute zusätzliche Punkte.
zu harmlos?
--> Wenn ichs mir recht überlege zeigt der Flick, dass man meistens durchkommt, wenn man einfach nur Mühe gibt zu überleben.
Und das alles kopfüber
Erstaunlich! Ein knackiger Kommentar von Dir und meine Stimmung dreht sich von "emotional mitfühlend" zu "höhöhö! Die Aussis nun wieder!" X-)
Und konstruktiver als "noboddy canna crossit" :)
hihihi... Megagut. Ich danke dir
Dein Kommentar wartet deswegen jetzt auf Begutachtung. Falls alles in Ordnung sein sollte, wird er natürlich freigeschaltet.
Deswegen kann ich diesen geänderten Kommentar nicht entgegennehmen.