Laut gedacht
Es gab eine kurze Phase in Hollywood, da brach beim Anblick eines Mikrofons nackte Panik aus. Wer stumm berühmt geworden war, wurde mit einem Sprachlehrer ins Zimmer gesperrt. Vaudeville-Veteranen Gene Kelly und Donald O’Connor verwandeln die elitäre Diktionsstunde des MGM-Studios in einen akustischen Rachefeldzug. Vokale sind schön, Hartholz ist lauter. Die Diktionsnummer „Moses“ aus „Singin’ in the Rain“ verbindet Gene Kelly und Donald O’Connor in einer Sprachstunde. Der Film macht aus sauberer Aussprache eine Angelegenheit mit sehr unsauberer Möbelbilanz. „Singin’ in the Rain“ war 1952 nicht der Anfang des Titelsongs: Das Lied von Arthur Freed und Nacio Herb Brown erschien bereits 1929. Hollywood gab dem alten Ohrwurm später Regen, Farbe und reichlich Tanzfläche.
vor 2 Stunden
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Fürst
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