Umbrella`s Kommentare
Man beachte die Mimik. Insbesondere die Erleichterung, die ihm nach Minute 00:31 für einen Sekundenbruchteil übers Gesicht huscht.
Freiheit beginnt am Boden der Tatsachen
Stoizismus für die Selfie-Generation. Die Erlösung liegt in der Erkenntnis: Du b...
Tippe auf Ironie. Hätte auch von dir stammen können.
Buhrufe tanzt man aus
Die Choreografie der Souveränität. Wer den Rhythmus bestimmt, kontrolliert den R...
Tatsache: Marc Cucurella wurde bei der EM 2024 im Gastgeberland Türkei aus ebenjenem Grund vom Publikum ausgebuht. [1]
[1]www.br.de...utschen-fans-zu-spueren,UI7HBYy
Vor diesem Hintergrund erkenne ich an, dass ethische Veganer (b.z.w. Utilitaristen) zumindest engere moralischen Ansprüche an ihr Verhalten stellen. Das macht sie natürlich nicht automatisch zu "besseren" Menschen. Klar, dass man Egoismus nicht vollständig eliminieren kann. Insofern sind andere Betrachtungsweisen womöglich schlicht ehrlicher.
Heyho, danke für deine Antwort.
"also stell bitte nicht in den raum ich würde keinen nutzen/sinn in moral/ethik usw. sehen"
--> Sorry, dass war nicht bös gemeint. Es war mir nicht ganz klar, was genau du unter einer "nicht übergeordneten Ethik" verstehen könntest. Und ich dachte ich gebe dir die Gelegenheit ein womöglich falsches Bild geradezurücken. Was du ja auch sofort getan hast.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann erkennst du eine Ethik aus Vernunftgründen als notwendig an. Und zwar, weil die Befolgung ethischer Grundsätze das Wohlergehen aller Menschen maximiert.und letztlich jedes Individuum davon profitiert, wenn sich alle an diese Regeln halten. (...einschließlich man selbst. Insofern könnte man die Selbstverpflichtung sogar ganz natürlich egoistisch begründen). Und auch ein bisschen so, als könne man Ethik als Gesellschaftsvertrag ansehen...also die Vereinbarung sich an bestimmte Regeln des Zusammenlebens zu halten. Es hört sich ein bisschen so an als würde das letztlich in der Anwendung des kantschen Imperativ münden.
Die Betrachtung von Ethik als eine Art Gesellschaftsvertrag würde erklären, warum du die ethische Berücksichtigung von Tieren ablehnst.
Denn es ist mindestens fraglich, ob Tiere als moralisch handelnde Wesen ethische Grundsätze beachten. Je nach Beziehung zu den Tieren b.z.w. dem Besitzer kann womöglich ein wechselseitiges "ethisches" Verhältnis entstehen.Im Unterschied zu Menschen wäre dies jedoch kein Automatismus.
... ja okay. Das scheint mir alles konsistent. Nur eines möchte ich anmerken.
Offensichtlich ist der entscheidende Unterschied zu ethischer Veganern, dass sie ALLES denkende Leben in ihre ethische Rechnung aufnehmen. Obwohl dies nicht durch egoismusinduzierte Vernunft begründete ist. Ziel dieses zugrundeliegenden Utilitarismus womöglich genau diesen Egoismus aus der Rechnung zu eliminieren. Und das macht Sinn wenn man sich vergegenwärtigt, dass es durchaus möglich ist, dass einzelne Indiviueen zu dem Schluss kommen könnten, dass es für sie am allerbesten ist, wenn sie nur vordergründig ethisch handeln und im geheimen schummeln. Deshalb braucht es ja das Strafgesetzbuch. Der ethische Veganer ( b.z.w. Utilitarist) kann daher argumentieren. "Noch besser als eine Welt in welchen alle Menschen nett sind weil es ihnen nützt ist die Welt in welcher alle Menschen sich unabhängig von ihrem Profit zur Nettigkeit verpflichten und deshlab sollten wir dies konsequent tun" --> Wenn man den Nutzen des egoistischen Subjekt jedoch eliminiert, dann entfällt die Grundlage auf welcher man die Ethik nur auf Menschen anwendet. So ist es nur konsequent alle Lebewesen in unterschiedlichem Maße zu berücksichtigen. Also das kann man schon logisch begründen, finde ich. Natürlich muss man das nicht einsehen. Weil es eigene Nachteile mit sich bringt, die auf der Hand liegen. Immerhin sind Tierprodukte sehr lecker.

Zu deutscher Sprache wechseln
Der Erste trifft den Nagel nicht auf den Kopf