Frühling für Frauke
Jan Böhmermann nimmt uns mit auf eine kleine Zeitreise in den Frühling.
ja, aber dein beispiel bezieht sich eben auf eine wahl der parteien und nicht eine wahl bezüglich einer politischen entscheidung. die menschen begehen ja auch den fehler sich mit den parteien zu identifizieren. ginge es um konkrete entscheidungen, wäre das nicht so einfach. je nach lagerung des problems. auch ist es nicht meine überzeugung, dass ein wechsel sofort die politische landschaft zum blühen bringt. aber die vorraussetzungen dafür würde ich doch gerne geschaffen sehen. wenn ich mir die `meinung` des durchschnittbürgers so anhöre (und ich muss mir öfter mal vorträge von tv-gebildeten zumuten) dann wird mir auch regelmäßig schlecht. man weiß meist garnicht mehr wo man mit der gegenrede ansetzen soll. allerdings halte ich das nicht für einen unabänderlichen zustand. wenngleich auch mir oft die fantasie fehlt mir vorzustellen, somanch ein pappenheimer würde sich mal ein buch o wenigstens hier u da mal einen artikel im netz durchlesen. aber es gab zeiten, in denen auch der die unteren schichten regelmäßig zeitung lasen. es mag sein, dass die wahlbeteiligung auch i direktwahlsystemen im sinken begriffen ist. aber die wählerauslese findet doch dann wahrsch viel eher interessenspezifisch bzw damit einhergehend tendentiell durch den grad der informiertheit statt, oder nicht? finde ich auf jeden fall besser, als wenn nen großtteil ne partei wählt, weil das papa auch schon getan hat. oder weil wieder schöne versprechen gemacht wurden.
ich bleib dabei: die entmündigung des bürgers durch selbsternannte oberschlaue, ist eine der ursachen für ihre tatsächliche genese. solange ich nicht das recht habe die demokratie abzuwählen, weiß ich, dass mein pseudowahlrecht keine wirkliche form der demokratie ist. und ich bin nicht der einzige den das frustriert. und es gibt leider zu viele, die das nicht artikulieren können. und die sich dann zu ungünstigen reaktionen verleiten lassen. aber der schwall an satire, den das auslöst ist einfach kein beitrag zur problemlösung, sondern zur verschärfung. besonders, wenn sie auch mit den immergleichen allgemeinplätzen u stereotypen hausiert. und das noch untersetzt mit dieser unerträglichen selbstgerechtigkeit. das ist political correctnes ala `ich hau mir nen che guevara-button an die jacke und gehör jetzt zu den guten`- müll. davor grausts mich einfach. auch wenns schwer fällt, wir müssen wegkommen von den klischees. ansonsten seh ich schwarz. sry for wall of text
und damit bestätigst du einiges, was ich sage, nur mit anderem fazit. dass die nichtwähler von der afd übernommen werden, aber nicht nur jene, habe ich ja auch gesagt. ich denke hier braucht es auch mehr mut zum demokratischen risiko. ich denke auch, dass die karre jetzt tief im dreck steckt. vor 5 jahren hätten deine bedenken bezgl direktwahl wohl nicht die heutige scheinbare berechtigung gehabt. aber angesichts der heutigen situation, scheint es opportun die leute alle vier jahre politisch auf ein kreuzchen zu reduzieren, weil der angestaute frust sich ungünstig entlädt. d.h. heißt m e nichts anderes, als sich vor vollendete tatsachen stellen zu lassen. hat man früher so argumentiert u deshalb nicht offen diskutiert, so wird der so angestaute frust, mit seinen von primitiven gefühlen hervorgerufenen konsequenzen, heute von der folge zur ursache verdreht. des weiteren ist eine demokratische regierungsform implementär von der gefahr geprägt, durch die politischen mittel, welche sie bereit stellt, sich selbst abzuschaffen. mit dieser gefahr muss man leben. aber dazu sind einige nicht bereit, und so leben wir in einem system, weder fisch noch fleisch, das auf selbsterhalt ausgelegt, die mechanismen zur entmündigung selber liefert. das ist doch zum kotzen! ich will wählen dürfen, ob politiker ihre diäten selber festlegen dürfen. ich will wählen dürfen, ob dtl ttip befürwortet oder nicht. ich will wählen dürfen, ob wir internationales recht brechen, indem wir ungeladen in fremden lufträumen tornados fliegen lassen. ich will wählen dürfen, ob die ökosteuer zweckentfremdet eingesetzt werden darf. ich will über wahl festlegen dürfen wie weit die immunität der politiker reicht. ich will wählen dürfen ob politiker nebenverdienste haben dürfen u/o ob sie vor o nach ihrer politischen laufbahn i d privaten wirtschaft tätig sein dürfen. ich will wählen dürfen ob die rente umlagenfinanziert wird o über einen verfickten `generationenvertag`. ich will wählen dürfen, ob wir i einer zinseszinswirtschaft leben wollen o nicht. undsoweiterundsofort. wo soll der anreiz der leute, sich zu informieren, denn herkommen? zumal wir i einem land leben, in dem einkommen u bildungsstand dermaßen miteinander korreliert sind, wie i kaum einem anderen land.
keine ursache, schon vergessen. zt gebe ich dir recht. aber ich halte das parteien-wahlsystem generell für überlebt. das ist zweifach vermittelte demokratie. denn was die leute wollen sind , denke ich, meistens konzepte, ideen, gesetze. und der versuch diese zu wählen, geht durch den doppelten filter der partei, welche solche o ähnliche konzepte usw, wie der wähler sie bevorzugt , verspricht, und als nächstes des eingesetzten politikers auf dessen wahl man eben keinen einfluss hat, und der oft genug andere dinge zu tun hat oder plötzlich sich als `realist` herausstellt. oft genug jemand, der es vorher innem anderen resort gründlich verbockt hat. ich glaube nicht an parteien, welche die kompetenz haben uns die dinge zu ordnen. und da bin ich nicht der einzige. und ich glaube, dass viele afd wähler die alten parteien abstrafen wollen, in ihrer gesamtheit. leider das falsche mittel. aber wer nicht wählen geht, bekommt ja immer die npd-pistole an den kopf gesetzt. also was bleibt den leuten? die grünen wählen? die linke? a die glaubt halt auch keiner. der hohn,welcher über der neuen rechten ausgeschüttet wird, ist letzten endes nichts weiter als kompensierte ratlosigkeit. und er kommt m e von den leuten, welche im heutigen politischen system ihren platz gefunden haben. ich glaube es ist einfach zeit die diskussion zu öffnen und grundsätzlichere dinge anzusprechen, als sich zu fragen, warum gerade in sachsen so viele pegida gut finden. das heißt nämlich nur, sich selber auf die schulter zu klopfen und sich nicht als teil des problems zu sehen, und mit nacktem finger auf angezogene leute zu zeigen. der drang der menschen, in politischen fragen ernst genommen zu werden, muss schon alleine deshalb in protest münden, egal ob bei wahl o a d straße, weil keine plattformen zur beteiligung geboten werden. mach dein kreuz! das reicht nicht. der einzige lichtblick sind die unterschriftenaktionen im internet, aber das ist bestenfalls der berühmte tropfen. solange inkompetente politiker den bürgern die kmpetenz absprechen entscheidungen maßgeblich zu beeinflussen, werden weiterhin mauern hochgezogen werden u die unzufriedenheit wird i d bestehende system hineinprojiziert. es werden also parteien gewählt werden, die die sache nur noch schlimmer machen. da hilft kein klamauk und das kann auch nicht durch rechte-spenden-gegen-rechts-aktionen bekämpft werden. das ist alles nur pseudoclevernes
danke für das lob. meine kritik hast du nicht verstanden. ich nehme die `massen` nicht in schutz. aber keine angst, ich werde mich nicht rechtfertigen. dazu bin ich zu sehr idiot
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Manche Kettensägenhersteller wissen, wie man mit den Fantasien der Männer spielt...
nicht die modelle, welche i d `3. welt` exportiert werden. zumindest sind die ohne dämpfung
obwohl sich alle mühe geben: die welt wird nicht im selben maße immer krasser wie der faktor unserer abstumpfung es erfordert
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Das Nokia 3310, mit 136 Mio Stück eines der meistverkauften Mobiltelefone aller...
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Imposant. Ein klein wenig Hilfestellung durch Axt und Kettensäge ist dennoch not...
also ich finde, die hätten ruhig mal nen vodka trinken können

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die rolle des bverfg wäre nat zu prüfen, aber das ist für mich kein prinzipielles hindernis. und ja: ich hab da jetzt kein konkretes beispiel, meine aber dass es oft eine recht rühmliche rolle gespielt hat. Und ja: einem großteil der parlamentsleute spreche ich die kompetenz ab, oder auch wahlweise den willen, gute politische entscheidungen, nach bestem wissen u gewissen zu treffen. ich halte diese menschen für eine clickue, die sich vor allem um ihre eigenen bedürfnisse kümmert. ich halte die meisten von denen für eitle gecken, ihren liebgewonnen vorrechten u vergünstigungen verpflichtet. ein gutteil hat besseres zu tun als sich selbst nen kopp über die langfristigen auswirkungen ihrer entscheidungen zu machen. um solchen tendeznen vorzubeugen, ist gesetzgeberisch einiges zu tun. aber die hoffnung, dass entsprechende impulse von diesen leuten selber kommen...hihi...da brauchen wir nicht drauf zu hoffen. deshalb kann ich mich durchaus mit dem, was oft so herablassend als politikverdrossenheit verunglimpft wird, partiell identifizieren. also zusammengefasst: die politischen kompetenzen eines maurers u einer parlamentariers halte ich für durchaus vergleichbar. der unterschied liegt eher im ehrgeiz. aber deine idee von der meritokratie...davon sind wir zwar aus genannten sachverhalten genausoweit entfernt, wie von der direkten entscheidungsbeteiligung...ist nicht ohne reiz. dazu bräuchte ich noch ein wenig input. eine idee fällt mir auch noch ein: effiziente, bindende werkzeuge, welche soz bürger-veto-charakter haben. diese verlangen einen gewissen aufwand und damit auch eine gewisse beschäftigung der meute mit gewissen themen. auf jeden fall sind die derzeitigen zustände eine farce. und das spürt jeder seppel