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ergo jugendliche mit der volljährigkeit rauswerfen (oder gegebenen falls nach dem abi) und die elterlichen taschen erleichtern. war bei mir auch nicht anders. war auch nicht ganz freiwillig, dennoch ist es letztlich ein guter arschtritt in die selbsständigkeit. dann kann man auch zocken, ohne das jemand nerft und merkt wenigstens selbst, dass man nicht nur konsomieren kann
dass taschengeld marktbeeinflussend ist, ok, aber wo ist der zusammenhang zur sinnvollen arbeit? "echte" berufe/arbeit, was soll das sein? ich könnte marx zitieren, wo wir schon so hypothetisch argumentieren. in südkorea hat die gaming ehm -industie einen großen marktanteil. die "gamer" sind genau so mit ihrer arbeitskraft am markt beteiligt, arbeiten z.t. auch 8std. am tag. dass der vater im video das nur schwer nachvollziehen kann, ist verständlich, da er doch in einer ganz anderen zeit aufgewachsen ist. nicht nur mit großen medialen unterschieden. darum ist ja auch seine reaktion verständlich. ob derartige arbeit dann sinn ergibt, dass sollte aber eher die nachfrage, als ein engstirniger vater entscheiden.
speziell in diesem fall kann ich das ja alles nachvollziehen, aber das so drastisch und generell zu sehen, das kann ich nicht nachvollziehen. sämtlich sportarten wären humbug, würde keiner reproduktive prozesse dulden. spiele wären im allgemeinen völliger quatsch. alles was an regeln gebunden ist und die kreativität dem medium entsprechend einschränkt, wäre dann ohne mehrwert. aber ja, ich sehe auch keinen mehrwert darin, wenn 715 mio menschen ein wm-endspiel angucken. und was die gaming-szene betrifft: wer da erfolg hat, verdient lang nicht nur ein taschengeld. übrigens wäre es unmöglich erfolgreich zu werden, wenn dieser reproduktive, die kreativität beschränkende ablauf keine eigenleistung zulassen würde.
wenn er nicht klickt, greift sein held -sobald er in reichweite von den kleinen wesen da ist- automatisch an. das will man aus diversen gründen verhindern. man würde bspw durch automatisches angreifen zu schnell die gegnerischen "creeps" töten und damit weiter in gegnerisches gebiet vorrücken. das will man zu gegebenem spielzeitpunkt vermeiden. auch ist es üblich, immer nur den tötenden letzten schlag auf die kleinen creeps zu machen, da man nur dadurch geld bekommt.
und leute, die in der unterhaltungsbranche tätig sind, schaffen keinen mehrwert für die gesellschaft?
wie muss arbeit denn sein, dass sie sinn ergibt?
jaja, das is dann auch wirklich schon alles, was das spiel so populär gemacht hat. is auch nach 5 minuten direkt alles vorbei
hat sie keiner darum gebeten

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von orientalischer dudelsackmusik zum rhythmisch irischen david garett