Eine wedelnde Bewegung starten
Was schon beim Tanzmagneten mit Schräglage und Spandex funktioniert hat, funktio...
Der Isländer, der McDonalds die Buletten klaut
Tommi Tomasson eröffnete einst das erste Hamburger Restaurant in Island und avan...
@Phlexxo/Ergenzt
"...ich meinte die Frage ob speziesismus gut oder schlecht ist liegt an anderen Idealen"
--> Könnte mich mit dieser Definition anfreunden. Aber die meisten verwenden "Speziesismus" analog zu "Rassismus" oder "Sexismus", wenn sie audrücken möchten, dass die Ungleichbehandlung nicht zu rechtfertigen ist.
"...in der Realität muss man abwägen."
--> Das ist pragmatisch. Du nimmst die widersprüchliche Natur ethischer Ideale nicht nur in Kauf, sondern nutzt sie, um dir Flexibilität zu bewahren.
Damit wird auch offenkundig was den Utilitarismus attraktiv macht. Es handelt bietet eine rationalen, logisch konsistente und objektive Beurteilungsgrundlage für alle, die ihr Wertesystem stabilisieren möchten.
"... Umstellung und Mischkonzepte zu erlauben"
--> ...aus meiner Sicht ist das ein eine Option. Eine Reduktion ist für jeden problemlos möglich. Hackfleisch kannste über die Hälfte mit Sojaschrot oder anderem Veggiehack strecken ohne geschmacklich einen nennenswerten unterschied zu bemerken.
@Ergenzt:
"Ich habe das Gefühl, dass du ein Boomer bist ... "
--> Ob das ein gutes Argument ist? Generationendenken ist eine statistische Brille, die wenig taugt wenn man es mit einem Individuum zu tun hat. Phlexxo stellt sich der Diskussion und zeigt grundsätzliche Offenheit sein Ernährungsverhalten und dessen ethische Begründung sowie Kompromissbereitschaft. Das muss man anerkennen.
"Erinner dich an deine Wut, als die Schweine [...] Benno Ohnesorg erschossen haben"
--> ??? ... Ahja das war 1967. Weißt du noch Phlexxo? Wie sie uns junge Studenten niedergeprügelt haben? Hach ich erinnere mich als sei es gestern gewesen. Damals muss Ergenzt noch ein ganz kleines Baby gewesen sein XD.
"...und für dich rechtfertigen möchtest, warum du fleisch isst..."
--> Es geht nicht nur um "Fleisch". Es geht um mehr als ein Lebensmittel, dass irgendwie "lecker" ist. Stattdessen geht es um liebgewonnene Kochrezepte, Gewohnheiten, schöne Grillabende oder auch um das Lieblingsessen, dass deine Mama früher für dich gekocht hat. Es wird tatsächlich ein Stück Identität verhandelt. Das haben sich die Rechtspopulisten nicht ausgedacht. Mach dir das bewusst und erkenne an, dass es nicht jedem leicht fällt.
"obwohl es nach jetztigem Stand der Wissenschaft ethisch nicht mehr haltbar ist,.."
--> Die wenigsten Fleischesser sind utilitaristische Überzeugungstäter. Das ökologische Argument halte ich deshalb für mächtiger. Darüber hinaus bietet es den Vorteil, dass es erlaubt "Umstellung und Mischkonzepte", wie Phlexxo sie vorschlägt positiv zu bewerten. Immerhin hat auch eine graduelle Reduktion des Fleischkonsums Effekte. Viele Menschen die ihren Fleischkonsum reduzieren sind sogar besser als wenige, die ganz verzichten. Wobei der Totalverzicht natürlich eine größere demonstrative Wirkung entfaltet und auch glaubwürdiger ist.
"Es muss mit anderen Idealen abgewogen werden..."
--> Das wäre dann eine Ungleichbehandlung aufgrund "anderer Ideale" und folglich kein Spziesismus mehr. Also zum Beispiel "Körpergröße" oder "Geschmack" wären spezieübergreifende Merkmale... mjam.
"...wir brauchen Mischkonzepte, Pufferzonen, Räume zum ausprobieren..."
--> Hört sich nach einem Anfang an.
"...und wenn wir es könnten, dann hätten wir neue Probleme im gleichen Ausmaß"
--> Also für die Welternährung und das Klima wäre es super. Vegetarische Ernährung könnte den weltweiten landwirtschaftlichen Flächenbedarf um 40% senken un zusätzlich einen ähnlich hohen Prozentsatz Treibhausgasemissionen einsparen [1]. huii... das ist schon krass.
"Deshalb macht es keinen Sinn einem Burgerverkäufer vorzuwerfen er würde sein Leben nicht genug an einem Gedankenexperiment aus den 70ern ausrichten"
--> Vermutlich nicht. Aber womöglich macht es Sinn unter Werbevideos für Fleischprodukte einen entsprechenden Kommentar zu hinterlassen
[1] Studie zu Ernährung, Flächenbedarf und Klima
Natürlich ist der Konsum des ÖRR vollkommen freiwillig. Betrachte die Gebühren als Sozialabgabe an Kutlurschaffende und an Menschen wie mich. Jetzt endlich kapiert?
Du kannst dich auch frei entscheiden die ÖRR zu konsumieren oder nicht. Solange diese ihren Auftrag erfüllen, leistest du einen Beitrag zum Erhalt einer vielfältigen seriösen Medeinlandschaft mit ausgewogenen Berichterstattung.
Kompressorklau schwer gemacht
Und wenn fliegende Holzbretter die Dreistigkeit nicht abwehren können, helfen Na...
Die ziehen los und klauen unter aller Augen das Zeugs am hellichten Tag? Unter den Augen der Besitzer? Das scheinen mir recht verzweifelte Kleinkriminelle zu sein. Da kriege ich direkt Mitleid.
Andererseits...das entspanntes routinierte Vorgehen deutet darauf hin, dass das nicht das erste Mal ist. Aus meiner Sicht handelt es sich um Staatsversagen auf unterschiedlichen Ebenen.
Das funktioniert bei gleichbleibender Wirtschaftsleistung nur, wenn man auf eine entsprechend ungleiche Verteilung achtet:
Die Wirtschaftsleistung ist nach wie vor auf hohem Niveau. Das (inflationsbereinigte) reale BIP ist zwichen 2000 und 2018 jährlich bis auf wenige Ausnahmen (Krise 2007) gewachsen [1]. Und dümpeln seit 2018 auf eingermaßem hohem Niveau herum [2] trotz Corona und Energiekrise.
Aber die Gewinne sind immer ungleicher verteilt [3]. Und daran wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern [4] [5]. Insofern sind wir immerhin auf einem entsprechendem Weg. Aber zu einer Einkommensungleichheit wie in den USA fehlt noch ein gutes Stück [6]
[1] de.statista.com...t-pro-kopf-in-westeuropa/
[2] Soziale Ungleichheit: Die reichen zehn Prozent | DIE ZEIT
[3] Warum das deutsche BIP in fünf Jahren tatsächlich geschrumpft ist
[4] Koalition: Merz lehnt Steuererhöhungen ab | DIE ZEIT
[5] Wikipedia: "Vermögensverteilung in Deutschland"
[6] Wikipedia: "Liste der Länder nach Einkommensverteilung"
Und weg isses
Einschlägigere Argumente gegen das Aus-dem-Abteil-Filmen gibt es wohl kaum.
Ob das lukrativ ist?

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Hätte nicht gedacht, dass ich sie mal vermissen würde.