Kurt Felix`s Kommentare
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Erster Arbeitstag für den Fahrlehrer
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06.04.2015
NEIN!

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Klimaanlagen sind für mich ein klassisches Beispiel für "kurzfristig sinnvoll, langfristig Teil des Problems". Ja, sie retten bei Hitzewellen Leben und Nerven – keine Frage. Aber in der Summe verschärfen sie genau das Problem, vor dem sie uns schützen sollen: Sie fressen Strom genau dann, wenn die Netze eh am Limit sind, viele alte Geräte lecken klimaschädliche Kältemittel mit einem Treibhauspotenzial von teils mehreren Tausend CO?-Äquivalenten, und sie blasen die Wärme einfach nach draußen – was Städte zusätzlich aufheizt. Ein Teufelskreis: mehr Hitze ? mehr Klimaanlagen ? mehr Emissionen ? mehr Hitze.
Das Problem ist für mich nicht die Klimaanlage an sich, sondern wie leichtfertig wir sie einsetzen, statt erstmal auf Dämmung, Beschattung und passive Kühlung zu setzen. Wer eine braucht, sollte wenigstens auf effiziente Geräte mit modernen, klimafreundlicheren Kältemitteln (R32, Propan etc.) achten und sie mit Ökostrom betreiben. Alles andere ist Symptombekämpfung auf Kosten der nächsten Generation von Hitzesommern.